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Dating in allen Varianten

Dating ist ein modernes Wort für eine Verabredung, jedoch heute in aller Munde. Äußerst beliebt: Das Speed-Dating. Hier geht es darum in möglichst kurzer Zeit, möglichst viele Personen kennenzulernen. Eine Runde besteht in der Regel aus sieben bis zehn männlichen und weiblichen Kandidaten. Es wird vorher entschieden, ob die Männer oder die Frauen sitzenbleiben können und wer weiterrücken muss. Das eigentliche Date dauert dabei nur wenige Minuten. In dieser Zeit sollte man möglichst viel über einen Kandidaten herausbekommen, da man anschließend entscheiden muss, ob man diesen wiedersehen möchte oder nicht. Nach ca. acht Minuten ertönt ein Gong, dann muss gewechselt werden. Die Kandidaten rücken jeweils einen Tisch weiter und haben erneut acht Minuten Zeit möglichst viel voneinander zu erfahren. Die Urform des Speed-Datings kommt natürlich aus den USA. Allerdings ging es dort noch darum, eine Kontaktplattform für jüdisch gläubige Menschen zu schaffen. Im Zeitalter der modernen Kommunikation funktioniert das Ganze natürlich auch prima über das Internet. Hier werden Webcams, Mikrofone und Headsets zur Kommunikation eingesetzt.

Erstes vorsichtiges Antasten

Wer sich vorher erst einmal ein wenig umschauen möchte, bevor es zum Date kommt, der sollte sich bei einer Flirtbörse im Internet anmelden. Anhand von Profilen kann man sich einen potenziellen Partner aussuchen und diesen entsprechend kontaktieren. Schnell merkt man, ob man sich sympathisch ist oder nicht. Nicht selten wird der Kontakt vertieft. Erst werden E-Mails ausgetauscht, später SMS und man telefoniert. Irgendwann entfacht der Wunsch auf ein persönliches Kennenlernen und spätestens dann merkt man auch, ob es beide wirklich ernst meinen. Leider sind E-Mails und auch Telefonate weit entfernt von der Realität. Vieles geht einfacher, wenn man dem anderen dabei nicht in die Augen schauen muss und nicht selten kommt es vor, dass sich einige nur einen Spaß erlauben und damit den anderen bitter enttäuschen. Nicht selten verlieben sich Männer oder Frauen, obwohl man den oder die andere nur vom Telefonieren und Schreiben kennt. Die Frage ist hier jedoch, ob man sich tatsächlich in den Menschen verliebt hat oder nur in eine Vorstellung die im Kopf herumschwirrt. Das gilt es herauszufinden.

Das erste Date mit einer Internetbekanntschaft

Die Aufregung vor dem ersten wirklichen Dating ist groß. Idealer Weise findet dies an einem neutralen Ort statt, also in einem Café oder Restaurant. Die eigene Wohnung ist eher ungeeignet, da man nie weiß, auf wen man sich eingelassen hat. Was zieht man an? Wie verhält man sich? Bei jedem ersten Date verhält man sich so, als sei es das erste im Leben überhaupt. Man möchte nichts falsch und möglichst einen guten Eindruck machen. Man hofft natürlich, dass die Internetbekanntschaft am verabredeten Ort erscheint. Der erste Blickkontakt ist meist entscheidend und die Reaktionen könnten unterschiedlicher gar nicht ausfallen. Schon häufig entpuppte sich der vermeintliche Traumpartner als absoluter Reinfall und man ergreift lieber gleich die Flucht. Das ist zwar eine Maßnahme, aber nicht wirklich fair dem anderen gegenüber. Auch wenn einem gar nicht gefällt, was man sieht, sollte man wenigstens ehrlich sein und nicht einfach weglaufen. Schöner ist es natürlich, wenn alle Erwartungen erfüllt werden. Man kann einen schönen Nachmittag miteinander verbringen und vielleicht klappt es ja mit der großen Liebe.

Foto: Peter Atkins – Fotolia.com

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